Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
![]() |
|
Ansprechpartner |
Programm Förderung nachhaltiger Ressourcennutzung und lokale wirtschaftliche EntwicklungProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Programm Förderung nachhaltiger Ressourcennutzung und lokale wirtschaftliche Entwicklung
AusgangssituationEine Ursache für wachsende Armut und eine sich verschlechternde Umweltsituation im ländlichen Raum ist fehlender geregelter und gesicherter Zugang der ländlichen Bevölkerung Honduras’ zu Land-, Wasser- und Waldressourcen. Mangelhafte Verarbeitung und fehlende Märkten für ländliche Produkte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die ländliche Bevölkerung orientiert sich deshalb an kurzfristigen, nicht nachhaltigen Bewirtschaftungsformen, die zur Degradierung der natürlichen Ressourcen beitragen. Auf politischer Ebene werden durch die schleppende Umsetzung legaler und institutioneller Reformen nur langsam Fortschritte erzielt. Ausgewählte Instrumente für mehr Transparenz und ein verstärkter Kampf gegen den illegalen Holzeinschlag müssen ihre Wirksamkeit erst beweisen. Das Delegieren von Verantwortung und Beteiligungsmöglichkeiten auf dezentraler Ebene hat zugenommen, dennoch fehlen vielfach Kapazitäten und Kenntnisse in den Gemeinden und bei den Zielgruppen, um die neuen Rollen verantwortungsvoll wahrzunehmen. Frauen sind in diesem Zusammenhang stark unterrepräsentiert. ZielDie ländlichen Gemeinden in den Programmregionen können gemeinsam mit lokalen Akteuren die schonende, nachhaltige Bewirtschaftung von natürlichen Ressourcen sicherstellen. VorgehensweiseDas gemeinsame Projekt von GTZ und KfW Entwicklungsbank hat vier Komponenten:
Themenschwerpunkte sind die Verankerung des nachhaltigen Ressourcenmanagements in die nationale Strategie zur Armutsreduzierung sowie die Begleitung von politischen Abstimmungsprozessen der unterschiedlichen Ressorts. In Zusammenarbeit mit anderen Gebern wird die Umsetzung des nationalen Programms im Forst- und Naturschutzsektor angestrebt. Eine mit der Regierung abgestimmte Unterstützung wird dadurch möglich. Maßnahmen zum Capacity Development und prozessbegleitende Beratung stellen dies sicher. Die Unterstützung der Gemeinden bei den für sie neuen Aufgaben wie Umweltmanagement, nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und lokale wirtschaftliche Entwicklung steht dezentral im Mittelpunkt. Die Begleitung von Prozessen zur Beteiligung der Zielgruppen ist hier von besonderer Bedeutung. Auch die Zielgruppen werden bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützt. Das Programm begleitet ausgewählte Partnerinstitutionen, wie das Umwelt-, das Landwirtschafts- und das Innenministerium sowie die Forst- und Naturschutzdirektion, bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien und Instrumente. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeAngepasste Modelle zur partizipativen und nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen werden umgesetzt.
Um Good Governance zu fördern, konnten mehrere Instrumente eingeführt werden.
Bei Geberkoordinierung und -harmonisierung zeichnen sich positive Effekte ab.
|
GIZ-Weltweit |