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Projekte > Kurzbeschreibungen > Programm zum nachhaltigen Management natürlicher Ressourcen

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Herr Dr. Walter Salzer
E-Mail: walter.salzer@giz.de

Umweltsektorprogramm

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Programm zum nachhaltigen Management natürlicher Ressourcen
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Philippinen
Politischer Träger: Department of Agriculture (DA), Department of Agrarian Reform (DAR) und Department of Environment and Natural Resources (DENR)
Partner: zuständige Regierungsstellen auf nationaler Ebene, ausgewählte lokale Verwaltungen, Nichtregierungsorganisationen, wissenschaftliche Einrichtungen, private Wirtschaft
Gesamtlaufzeit: Juli 2005, geplant bis Juni 2015

Ausgangssituation

Aufgrund des schnellen Bevölkerungswachstums und dem unkontrollierten Raubbau an der Natur haben die natürlichen Ressourcen der Philippinen in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch gelitten. Wälder werden nach wie vor zerstört, Meeres- und Küstenressourcen übernutzt. Als Folge geht die Artenvielfalt verloren und es werden nicht mehr genug natürliche Grundnahrungsmittel wie Fische produziert. Die Entwaldung fördert zudem die Bodenerosion, den Verlust von wertvollem Agrarland und die Anfälligkeit gegen Erdrutsche, von denen die Philippinen jedes Jahr unter dem Verlust von vielen Menschenleben betroffen sind. Die Auswirkungen des Raubbaus betreffen insbesondere die arme Bevölkerung auf dem Land. Rund die Hälfte der Haushalte auf dem Land lebt unter der Armutsgrenze.
Die Region Leyte/Samar ist landesweit für ihre Produktion von Rohstoffen wie zum Beispiel Kokosnuss und Manilahanf bekannt. Diese Rohstoffe werden jedoch kaum vor Ort weiter verarbeitet und tragen deshalb auch nicht zur Wertschöpfung und zu mehr Beschäftigung bei. Die philippinische Regierung möchte dieser Entwicklung entgegensteuern, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen fördern, Naturschutzgebiete ausweisen und die verarmte Hochlandbevölkerung in produktiver Weise in den Erhalt der verbliebenen Waldflächen einbinden. Allerdings sind beim Management von Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen mehrere Ministerien und Behörden beteiligt, deren Kompetenzen und Zuständigkeiten sich teilweise überschneiden. Überdies sind nach einer Gesetzesreform in vielen Fragen lokale Verwaltungen verantwortlich. Diesen fehlt es wiederum oft an Fachwissen und Mitteln, um ihrer Verpflichtung nachzukommen. Vorhandene Initiativen auf lokaler Ebene werden kaum oder gar nicht mit den staatlichen Behörden abgestimmt.

Ziel

Die zuständigen Regierungsbehörden verfügen über das nötige Fachwissen, um Umweltschutzprogramme zu planen und umzusetzen. Sich überschneidende Verantwortlichkeiten und Befugnisse sind geklärt, die Behörden arbeiten vertrauensvoll und effizient zusammen. Die Qualität der Dienstleistungen hat sich verbessert und ist kundenorientierter. Dienstleistungen werden zeitnah erbracht und kommen schneller vor Ort an. Konkreter Umweltschutz geschieht in Form von Projekten vor Ort unter der Einbindung der Verwaltung lokaler Gemeinden. Die Projekte führen zu einer Verbesserung der Lebensqualität in den Zielgebieten.

Vorgehensweise

Die GTZ (jetzt GIZ) arbeitet seit dem Beginn des Programms eng zusammen mit dem Department of Agriculture (DA), dem Department of Agrarian Reform (DAR) und dem Department of Environment and Natural Resources (DENR), die allesamt in Fragen des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen in Hochland- und Küstengebieten eingebunden sind. Beteiligt sind außerdem Behörden und Verwaltungen auf regionaler und lokaler Ebene. Dort werden zum Beispiel Flächenutzungspläne und Abkommen für eine nachhaltige Fischerei- und Waldwirtschaft eingeführt. Innerhalb des Programms unterstützt die GIZ ihre Partner mit Beratung, Weiterbildung, Studien und Pilotprojekten in den verschiedenen unten aufgeführten Komponenten. Die Nutznießer des Programms sind neben den Fachkräften in den Ministerien und Behörden insbesondere Familien mit niedrigen Einkommen aus der land- und forstwirtschaftlichen Beschäftigung, aus der Fischerei und der Aquakultur sowie Begünstigte der philippinischen Agrarreform.

Zu diesem Programm gehören folgende Komponenten


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