GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

Suche 
Projekte > Kurzbeschreibungen > Multisektorale HIV-Bekämpfung

Ansprechpartner


Frau Dr. Carmen Perez-Samaniego
E-Mail: carmen.perez-samaniego@giz.de

Multisektorale HIV-Bekämpfung

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Multisektorale HIV-Bekämpfung
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Namibia
Politischer Träger: Ministry of Health and Social Services
Gesamtlaufzeit: 2006 bis 2011

Ausgangssituation

Namibia. Interessenvertreter aus Kommunal- und Landesregierung, Privatwirtschaft, Ministerien sowie traditionelle Stammesführer erarbeiten gemeinsam eine HIV-Strategie. Bild: Ralf Bäcker, version-foto

Namibia gehört zu den Ländern mit den höchsten HIV-Infektionsraten in Afrika – etwa 15 Prozent der Bevölkerung sollen infiziert sein. Die Epidemie ist in allen Bereichen der Gesellschaft spürbar. Durch vermehrte Abwesenheiten vom Arbeitsplatz und Todesfälle, aber auch durch eine Verschlechterung des Arbeitsklimas angesichts der Bedrohung durch die Krankheit, gehen der Privatwirtschaft wie dem öffentlichen Sektor Arbeitskräfte verloren. Das bedroht die wirtschaftliche und institutionelle Entwicklung des Landes.

Ziel

Ministerien und ihre halbstaatlichen und privaten Partner in Namibia machen die HIV/AIDS-Bekämpfung zu einem integralen Bestandteil ihrer Arbeit. Sie reagieren kompetent, systematisch und effektiv auf die Ursachen und Auswirkungen von HIV/AIDS und stellen dafür die notwendigen personellen und finanziellen Mittel bereit. Die Einrichtung von HIV/AIDS-Arbeitsplatzprogrammen führt zur Abnahme von Stigmatisierung und Diskriminierung Erkrankter. Die Arbeitnehmer wissen, wie sie sich effektiv gegen HIV schützen können.

Vorgehensweise

Namibia. Eine Hotelangestellte erläutert Gebrauch und Nutzen von Kondomen bei der Aids-Prävention. Bild: Ralf Bäcker, version-foto

Mitarbeiter des Projektes arbeiten eng mit Gewerkschaften, Verbänden, Landes-, Regional- und Kommunalregierungen zusammen und erarbeiten mit einer Auswahl von Ministerien des Landes Instrumente, Kampagnen und Strategien zur AIDS/HIV-Bekämpfung. Es geht dabei nicht nur um die Vermeidung von Ansteckungen, vielmehr auch darum, wie HIV-positive Menschen mit der Krankheit leben können. Aber auch darum, wie Arbeitgeber mit Ausfällen oder Tod ihrer Mitarbeiter umgehen. Diskriminierung HIV-positiver Menschen und die damit verbundene Angst über die Krankheit zu reden, sind verbreitet. Arbeitsplatzprogramme, Aufklärungskampagnen und die Arbeit mit der Bevölkerung helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Durch die enge Zusammenarbeit des Projektes mit den unterschiedlichsten Akteuren des Landes, sinkt die Neuinfektionsraten allmählich, Arbeitsplatzprogramme finden immer mehr Zulauf und das Thema HIV/AIDS verliert nach und nach das negative Stigma.

Gesunde Ernährung ist für HIV-positive Menschen besonders wichtig. Bild: Ralf Bäcker, version-foto


GIZ-Weltweit

Ansprechpartner


Frau Dr. Carmen Perez-Samaniego
E-Mail: carmen.perez-samaniego@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login