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Frau Kirsten Brehm
E-Mail: kirsten.brehm@giz.de

Rehabilitierung und Modernisierung von beruflichen Bildungseinrichtungen für den Wiederaufbau

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Rehabilitierung und Modernisierung von beruflichen Bildungseinrichtungen für den Wiederaufbau
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Sri Lanka
Politischer Träger: Ministry of Vocational and Technical Training
Gesamtlaufzeit: 2005 bis 2009

Ausgangssituation

Der Tsunami im Dezember 2004 zerstörte Wohnraum, produktives Kapital und Infrastruktur. Für den Wiederaufbau fehlen qualifizierte Fachkräfte, insbesondere Handwerker und Techniker für den Baubereich, für Haustechnik sowie für Geräte- und Maschinenwartung.
Ausbildungsmaßnahmen in diesen Berufen sollen den Wiederaufbau voranbringen und betroffene Menschen, insbesondere Jugendliche, aktiv in den Aufbauprozess einbeziehen, Einkommen schaffen und lokale Wirtschaftskreisläufe stärken. Die Erziehungs- und Ausbildungseinrichtungen in Sri Lanka sind jedoch nur eingeschränkt in der Lage, auf die Herausforderungen infolge des Tsunamis zu reagieren.

Ziel

Ausgewählte berufliche Bildungseinrichtungen (Technical Colleges) bilden Facharbeiter und Techniker aus, die insbesondere für den Wiederaufbau erforderliche Qualifikationen und Kenntnisse besitzen. Diese Fachkräfte stehen in verschiedenen Regionen des Landes entsprechend der örtlichen Erfordernisse zur Verfügung.

Vorgehensweise

Das Projekt arbeitet auf drei Ebenen:

  • Modernisierung der Ausbildung für ausgewählte Berufsbilder an den Berufsbildungseinrichtungen durch Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte, Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von bedarfsgerechten Ausbildungsangeboten, Ausrüstung der Lernwerkstätten
  • Beratung des Department of Technical Education and Training, dem die Berufsbildungseinrichtungen unterstehen, bei der Übertragung dezentraler Verantwortung an die Ausbildungseinrichtungen
    Unter anderem wurden Kooperationsbeziehungen zwischen der regionalen Wirtschaft und den Technical Colleges geschaffen, damit die Berufsbildungseinrichtungen auf die Fachkräftenachfrage von am Wiederaufbau beteiligten Betrieben reagieren können.
  • Beratung des Partnerministeriums bei der Steuerung der Post-Tsunami-Aktivitäten der internationalen Geber im Berufsbildungssektor sowie zu generellen internationalen Entwicklungen in diesem Sektor

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

An den Technical Colleges wurden vier neue Ausbildungsgänge, für Fachkräfte und auf Technikerniveau, geschaffen. Alle unterstützten Berufsbildungseinrichtungen verfügen über modernisierte Ausbildungsgänge. Die Schüler- und Absolventenzahlen sind gestiegen.

Ein Leistungsbeurteilungssystem für Lehrkräfte, Direktoren und Institutionen zum Qualitätsmanagement sowie zur Personalentwicklung wurde entwickelt.

Unter Vorsitz des Staatssekretärs des Partnerministeriums finden regelmäßige Koordinierungstreffen aller Geber statt.

Das gegenseitige Verständnis der Institutionen für die Arbeit in Konfliktregionen ist verbessert. Ansätze zum Veränderungsmanagement wurden verbreitet, einschließlich Erfahrungsaustausch über Veränderungsprojekte und ihre Weiterverbreitung in den Institutionen.


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