Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Schutz und Management natürlicher Ressourcen in WassereinzugsgebietenProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Schutz und Management natürlicher Ressourcen in Wassereinzugsgebieten
AusgangssituationEntwaldung und unangepasste Landnutzung in den ländlichen Gebieten der Dominikanischen Republik führen zu Erosion, Bodenzerstörung und schließlich zur Degradierung wichtiger Wassereinzugsgebiete. Die Lebensgrundlage der verarmten ländlichen Bevölkerung ist bedroht und die langfristige Wasserversorgung der Dominikanischen Republik und der gesamten Insel Hispaniola ist nicht mehr gesichert. Aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung und mangelnder Kenntnisse gibt es für die ländliche Bevölkerung keine rentablen und nachhaltigen Alternativen zur bisherigen Form der Landnutzung. Fehlende Landtitulierung und Rechtsunsicherheit beim kleinen Landbesitz beeinträchtigen zudem die Entscheidung, Investitionen in dauerhafte, schonende Landnutzungsformen zu tätigen. Unzureichende Koordination zwischen staatlichen Organen und Organisationen der Zivilgesellschaft sowie der nur schwache Einfluss des Umweltministeriums auf Entscheidungen anderer Politikbereiche verhindern ein effektives und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen in Wassereinzugsgebieten und den Schutz ökologisch wertvoller Naturräume. Das Programm unterstützt Reformen im Bereich des Managements von Wassereinzugsgebieten. Insbesondere die Rolle der Gemeinden und der Zivilgesellschaft soll gestärkt und eine lokale wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung eingeleitet werden. ZielDas von Staat und Zivilgesellschaft getragene nachhaltige Management strategisch wichtiger Wassereinzugsgebiete trägt zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung der Dominikanischen Republik und der gesamten Insel Hispaniola bei. Im Einzelnen wird angestrebt:
VorgehensweiseBeratungsschwerpunkt des Programms ist es, Kompetenzen und Leistungsfähigkeit nationaler und lokaler Institutionen zu stärken (capacity development). Gemeinsam wird an innovativen Politikansätzen im Wassereinzugsgebietsmanagement gearbeitet. Sie fördern die kommunale Verantwortung und tragen zur weiteren Dezentralisierung des Umweltministeriums bei. Wichtige Partner sind das Umweltministerium, Gemeinden und Organisationen der Zivilgesellschaft. Im Oberlauf von zwei Wassereinzugsgebieten (Río Yaque del Norte und Río Artibonito) wird der Aus- und Aufbau von Wertschöpfungsketten unter anderem für Kaffee, Holz und Ökotourismus sowie die Einführung verbesserter Technologien in der Landnutzung unterstützt. Eingesetzt werden geeignete Modelle des partizipativen Umweltmanagements und alternative, umweltverträgliche Produktionsmethoden. Das Programm leistet damit auch einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung und zur Bewahrung ökologisch wertvoller Naturräume. In der engen Zusammenarbeit mit dem grenzübergreifenden Vorhaben „Armutsminderung durch nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet des Río Artibonito“ (GIZ) und dem Projekt „Naturressourcenmanagement in der Grenzregion zu Haiti“ (KfW Entwicklungsbank) entstehen Synergien, die zum Erreichen der angestrebten Wirkungen genutzt werden. Wirkung – Was bisher erreicht wurde
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