Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Broschüre zur Konferenz „Kunst. Kultur. Konflikt.“ erschienen
Kunst- und Kulturprojekte sind Türöffner für die Friedensförderung in Konfliktregionen. Damit Kulturarbeit in Krisen aber nachhaltig wirken kann, darf sie nicht nur einer kleinen Elite in den Hauptstädten zugänglich gemacht werden, sondern muss auch die Massen in den Provinzen erreichen. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der Konferenz „Kunst. Kultur. Konflikt.“, die Mitte Mai in Bonn stattfand. Jetzt ist eine Broschüre erschienen, die die Arbeit der Konferenz dokumentiert. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe „Kultur und Entwicklung“, bestehend aus der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Deutschen Welle und dem Institut für Auslandsbeziehungen. Seit 2005 arbeitet die Gruppe daran, die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und die Entwicklungszusammenarbeit stärker zu verknüpfen. Kultur kann Konflikte lösen Die Entwicklungszusammenarbeit hat Kultur schon lange als Methode für sich entdeckt: In Afghanistan beispielsweise unterstützt die GIZ die lokale Partnerorganisation „Foundation for Culture and Civil Society“ im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes. Theater, Musik und Kino mit friedensfördernden Inhalten ermöglichen es den Menschen, sich mit der Kriegsvergangenheit auseinanderzusetzen. Gemeinsam stark Randa Kourieh-Ranarivelo, die die Konferenz von Seiten der GIZ mitorganisiert hatte, betonte abschließend, wie wichtig es sei, dass die unterschiedlichen Akteure der Kultur- und Bildungsarbeit zusammenarbeiten: „Gemeinsam ist man stärker und hat größere Aussicht auf Erfolg.“ Jörn Leonhardt, Anna-Lisa Zug
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