|
|
Überregionale Projekte
Überregionale PPP-Projekte gehen oft über den traditionellen Ansatz hinaus. Sie sind dann nicht länger auf zeitlich und inhaltlich begrenzte Einzelmaßnahmen beschränkt, sondern erweitern den Fokus der Kooperation.
Ziel des PPP-Büros ist es, diese breiter ansetzenden Allianzen als Kooperationsform in der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit zu verankern, das heißt, Projekte und Programme der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit von Beginn an mit der Wirtschaft zu planen, zu finanzieren und umzusetzen. Etwa 10 Prozent der PPP-Vorhaben der GTZ mit einem Mittelvolumen von rund 49 Millionen Euro wurden bisher über die Grenzen einzelner Länder hinaus vereinbart, Tendenz steigend.
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele überregionaler PPP-Projekte.
-
Zulieferer übernehmen soziale Verantwortung
Zulieferer von Großunternehmen wie Daimler, Otto, Puma und Telefónica in Chile, China, Indien, Südafrika, Thailand und der Türkei lernen Nachhaltigkeitsberichte nach den international anerkannten Standards der Global Reporting Initiative zu schreiben. Diese Berichte dokumentieren und fördern sozial- und umweltverantwortliches Wirtschaften.
Mehr
-
Institutionelle Stärkung der Nationalen Initiativen des Forest Stewardship Councils
In vielen Entwicklungsländern wird Wald exzessiv genutzt, eine nachhaltige Forstwirtschaft fehlt. Ein Instrument, um internationale und nationale Waldbewirtschaftungsabkommen umzusetzen und zu kontrollieren, sind Forst-Zertifizierungssysteme.
Mehr
-
Strategische Allianz zur Anreicherung von Ölen und anderen Grundnahrungsmitteln
An Vitamin-A-Mangel leiden vor allem ärmere Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern. Bis zu 60 Prozent der Kinder sind betroffen. Viele erblinden oder sterben vor dem fünften Lebensjahr. Auch werdende Mütter sind gefährdet. Eine wirksame Gegenstrategie ist die Vitaminanreicherung lokal produzierter Grundnahrungsmittel.
Mehr
-
Mitverwertung von Abfällen bei der Zementherstellung
Der zweitgrößte Zementhersteller der Welt, Holcim, und die GTZ haben Richtlinien für die Verbrennung von Sonder- und Siedlungsabfällen in Zementwerken entwickelt. Diese Richtlinien werden international bekannt gemacht und umgesetzt. In ausgewählten Ländern wird so das Abfallmanagement verbessert.
Mehr
-
Entwicklung von lokalen Qualifizierungsstrukturen und dialogorientierten Qualifizierungsansätzen in der Gebrauchsartikelindustrie
Gemeinsam mit der GTZ sorgt Tchibo für bessere Produktions- und Arbeitsbedingungen in asiatischen Zulieferbetrieben. Das besondere an diesem Projekt: Die Unternehmen lernen Strukturen aufzubauen, in denen Management und Belegschaft im Dialog Veränerungen in Gang setzen. Die dazu erforderliche Qualifikation und Unterstützung bieten zuvor ausgebildete lokale Trainingseinrichtungen.
Mehr
-
Anpassung an den Klimawandel für Kleinbauern
Der weltweite Klimawandel zerstört vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern die Lebensgrundlage vieler Menschen. Besonders betroffen sind Kleinbauern und Ihre Familien. Cafédirect, eine der weltweit größten Ketten für fair gehandelten Kaffee, Tee und Kakao, entwickelt gemeinsam mit den Bauern Strategien, um sich an geänderte Umweltbedingungen anzupassen.
Mehr
-
Cotton made in Africa
Acht Prozent der globalen Baumwollproduktion kommen aus Afrika, der Anbau kann aber die Lebenshaltungskosten der Produzenten nicht decken. Gemeinsam mit großen Einzelhandelsunternehmen holt die GTZ fair gehandelte und ökologisch produzierte Baumwolle aus ihrem Nischendasein heraus.
Mehr
-
Einführung eines einheitlichen Modells zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Beschaffungsmärkten des deutschen Einzelhandels in ausgewählten Ländern
Gemeinsam mit einem Tochterunternehmen der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels führt die GTZ in elf Ländern ein einheitliches Verfahren ein, durch das die soziale Situation der Beschäftigten in Zulieferbetrieben des deutschen Einzelhandels an europäische Sozialstandards angepasst wird.
Mehr
|
|