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PPP in Afrika
In Afrika hat die GTZ seit 1999, dem Jahr der Initiierung des PPP-Programms durch die Bundesregierung, rund 250 PPP-Projekte auf den Weg gebracht. Die meisten Vorhaben zielten auf nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ab. Inhaltlich lagen die Schwerpunkte bei Gesundheits- und landwirtschaftlichen Projekten. Durch die Maßnahmen flossen private und öffentliche Mittel in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro in die Region.
Die nachfolgenden Projektbeispiele zeigen einen Ausschnitt aus der Bandbreite der möglichen Vorhaben.
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Aufbau einer Industrie für Windenergie (Äthiopien)
Die Entwicklung lokaler Windkraftanlagen fördert das Wachstum Äthiopiens. Bisher war das hohe Wirtschaftswachstum durch den Mangel an Energie begrenzt. Die Entwicklungspartnerschaft ermöglicht den Aufbau einer äthiopischen Windindustrie, indem sie Fachkräfte ausbildet und politischen Rückhalt schafft.
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Sustainable management of wastewater for Woolworths’ supply chain (Südafrika)
Der unkontrollierte Abfluss von Abwasser aus Produktionsunternehmen gefährdet die Ressource Wasser, die damit verbundenen Ökosysteme und die an Nachhaltigkeit orientierte Herstellung von Lebensmitteln in Südafrika. Woolworths fördert in einer Entwicklungspartnerschaft mit der GTZ den nachhaltigen Umgang mit dem blauen Gold.
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Anbau von Bio-Kakao verbessert Einkommen (Demokratische Republik Kongo)
Bauern in der kongolesischen Provinz Kivu lernen, Öko-Kakao anzubauen. Der organische, nachhaltige Anbau hochwertiger Früchte sichert ihr Einkommen. Zusätzlich werden die Bauern für die Gefahren von HIV und Tuberkulose sensibilisiert. Die Entwicklungspartnerschaft trägt zum Schutz des Regenwalds und der natürlichen Ressourcen bei.
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Cotton made in Africa
Acht Prozent der globalen Baumwollproduktion kommen aus Afrika, der Anbau kann aber die Lebenshaltungskosten der Produzenten nicht decken. Gemeinsam mit großen Einzelhandelsunternehmen holt die GTZ fair gehandelte und ökologisch produzierte Baumwolle aus ihrem Nischendasein heraus.
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Aus dem Regenwald in die Tasse, nachhaltiger Wildkaffeeanbau in Äthiopien
Viele Wildkaffeesorten sind vom Aussterben bedroht. Sie als unschätzbare genetische Reserven zu erhalten ist Ziel dieses Vorhabens. In zwei Pilotprojekten in Äthiopien lernen Bauern den Kaffee nachhaltig zu bewirtschaften.
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Bekämpfung von Überschuldung und Financial-Wellness-Programme (Südafrika)
Die Hälfte der Arbeitnehmer Südafrikas leiden unter Finanzproblemen. Dies belastet nicht nur ihre Existenz, sondern wirkt sich auch negativ auf die Produktivität aus. BMW Südafrika fördert das Wohlergehen seiner Mitarbeiter durch eine betriebsinterne Schuldnerberatung. Im ersten Jahr haben über 230 Mitarbeiter ihre Schulden halbiert.
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