GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Promovieren mit der GTZ

Promotion

Die Entscheidung für eine Promotion ist eine grundlegende und persönliche.

Dissertationen erstrecken sich über einen langen Zeitraum (3-5 Jahre). Das macht Promovenden/innen interessant als Fachexperten/innen für Themen, als Innovationsträger/innen und  zukünftige Mitarbeiter/innen.  Der lange Zeitraum der Forschungsarbeit birgt jedoch mehrere Unwägbarkeiten, die es für die GTZ schwierig machen, diese Zusammenarbeit zu suchen. Das Thema, das jetzt noch aktuell ist,  ist in zwei Jahren vielleicht schon nicht mehr interessant. Kandidaten brechen ihr Vorhaben aus persönlichen Gründen ab und der Kollege/die Kollegin, der/die jetzt noch ein Thema fördert, hat nächstes Jahr schon im Ausland eine andere Stelle übernommen.
Eine Promotion in Zusammenarbeit mit der GTZ ist daher nur im Einzelfall sinnvoll und möglich.

Promotion bedeutet Eigeninitiative

Die GTZ ist keine Forschungsfördereinrichtung. Dies bedeutet, dass es kein zentrales Budget gibt, aus dem heraus Dissertationen oder andere Forschungsarbeiten finanziert werden. Einzelne Vorhaben und Organisationseinheiten können im Einzelfall entscheiden, ob sie Teile einer Arbeit aus ihren Mitteln unterstützen möchten. Hierbei muss sich der Betreuungsaufwand auf ein möglichst geringes Maß beschränken.

Promovieren in der GTZ  basiert ausschließlich auf Ihrer Eigeninitiative. Sie müssen eigenständig den Kontakt zu den Fachkolleg/innen suchen und diese von Ihrem Vorhaben überzeugen. 

Für GTZ-Praktiker/innen stehen bei der Begleitung einer/eines Promovendin/en folgende Fragen im Vordergrund, auf die Sie sich bei einer Kontaktaufnahme einstellen sollten:

  • Ist das Thema interessant für die Weiterentwicklung meines Arbeitsfeldes?
  • Kann ich/kann mein Vorhaben relativ zeitnah Zwischenergebnisse der Arbeit nutzen?
  • Ist der/die Kandidatin zuverlässig? Ist zu erwarten, dass er/sie die Arbeit zu Ende führt?
  • Ist der/die Kandidatin eigenständig? Oder nimmt der Betreuungsaufwand einen Großteil meiner Arbeitszeit in Anspruch?

In der Praxis ergeben sich Promotionskontakte in der Regel aus früheren Praktika oder anderen Beschäftigungsverhältnissen. Diese frühere Zusammenarbeit hat den Vorteil, dass GTZ-Kollegen zum Einen Kenntnisse des Unternehmens und seiner Strukturen voraussetzen und des Weiteren den/die Kandidatin persönlich einschätzen können.

Formen der Zusammenarbeit

In der Praxis haben sich vier Arten der Zusammenarbeit mit Promovenden herauskristallisiert:

  1. Promovieren  und Daten nutzen: Sie promovieren, indem Sie sich über Quellen außerhalb der GTZ finanzieren, z.B. Stipendien, Tätigkeiten am Lehrstuhl etc. und nutzen Daten der GTZ. Hierzu stimmen Sie sich eng mit den thematisch verantwortlichen GTZ-Kolleg/innen ab.
  2. Promovieren und als Gutachter/in tätig sein: Sie promovieren eigenverantwortlich und übernehmen Gutachtertätigkeiten, die mit Ihrem Thema zusammenhängen.
  3. Promovieren und 50%-Stelle als Juniorfachkraft: Sie promovieren eigenverantwortlich und finanzieren sich über eine halbe Stelle als Juniorfachkraft. Die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Promotion ist in dieser Konstellation äußerst schwierig.
  4. Promovieren im Rahmen einer Praktikantentätigkeit. Sie absolvieren bis zu 6 Monate ein Praktikum in der GTZ und nutzen in diesem Zeitraum die entsprechenden Daten.


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