Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
![]() |
|
|
|
Mehr Licht im Dschungel der Siegel und Standards
Nachhaltigkeit: Neues Internetportal zu Sozial - und Umweltstandards als Instrumente nachhaltiger Beschaffung Für immer mehr Menschen hängt eine Kaufentscheidung auch davon ab, ob eine Ware umwelt- und sozialverträglich produziert wurde. Das motiviert bereits zahlreiche Einkaufsabteilungen öffentlicher Institutionen sowie kleiner und mittelständischer Unternehmen, darauf zu achten, dass ihre Dienstleister sozialverträgliche Arbeitsbedingungen bieten und Rohstoffe umweltverträglich gewonnen wurden. Doch wo findet man Informationen ob deutsche Büromöbel nachhaltig produziert wurden? Wo gibt es Angaben zu fair arbeitenden Zulieferbetrieben in aller Welt? Zahlreiche Siegel und Standards bieten Hilfestellung. Aber welche Zertifizierungsstandardsund Siegel sind vertrauenswürdig und passend? Das neue Internetportal www.kompass-nachhaltigkeit.de gibt Antworten auf diese Fragen und bringt mehr Licht in den Dschungel der Siegel und Standards. Erarbeitet hat es die GTZ im Auftrag des BMZ in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Leading Standards sowie dem Internationalen Handels-Zentrum der Vereinten Nationen in Genf. Ausführliche Darstellungen der Standards, eine neutrale Auflistung der Kriterien und Anforderungen, die Möglichkeit verschiedene Standardsysteme zu vergleichen, sowie zahlreiche Beispiele zu deren Wirkungen helfen Unternehmen, den richtigen Standard für ihre Leistungen zu nutzen. Öffentliche Beschaffer finden neben den Informationen zu den Standards auch Hinweise dazu, wie sie soziale und ökologische Kriterien im Vergabeprozess berücksichtigen können, indem sie durch den gesamten Ausschreibungs- und Auswertungsprozess geleitet werden. „Mit dem ‚Kompass Nachhaltigkeit‘ bieten wir erstmals ein Instrument, welches mit dem öffentlichen Sektor den größten Nachfrager Europas bedient. Damit vervollständigen wir unsere entwicklungspolitischen Leistungen, Standards in den Produktionsländern umzusetzen und bedienen gleichzeitig den Bedarf der Wirtschaft“, sagt Carsten Schmitz-Hoffmann, Leiter des überregionalen Beratungsprogramms für Sozial- und Umweltstandards, das die GTZ im Auftrag des BMZ durchführt. Weitere Informationen
|
Im BlickpunktVerwandte Themen |