Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Finanzsysteme
Ein stabiles Finanzsystem gewährt breiten Bevölkerungsschichten Zugang zu bedarfsgerechten Finanzdienstleistungen. Es ist eine Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Ärmere Menschen in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern haben oft keinen Zugang zu Finanzinstitutionen. Damit werden sie daran gehindert, sich wirtschaftlich zu entfalten, unternehmerische Initiative zu ergreifen und sich aus eigener Kraft dauerhaft aus der Armut zu befreien. Um einen breitenwirksamen Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen, unterstützt die GIZ ihre Partnerländer auf allen Ebenen des Finanzsystems. Dieses umfasst Finanzinstitutionen, Finanzmärkte und Finanzinstrumente sowie deren rechtlichen, wirtschaftspolitischen und institutionellen Rahmen. So bezieht sich Finanzsystementwicklung nicht nur auf einzelne (Mikro-) Finanzinstitutionen, sondern schließt Dienstleistungseinrichtungen, politische Akteure und Institutionen ein. Dabei unterstützt die GIZ wenn möglich vorhandene Strukturen durch eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, statt neue Strukturen oder Institutionen zu schaffen. Die GIZ berät aktuell knapp 40 Vorhaben in 25 Ländern zur Finanzsystementwicklung. Hierbei liegt der Fokus auf Subsahara-Afrika und Ostasien. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt etwa 150 Millionen Euro, Tendenz steigend. Durch das Engagement der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) wurden bis zum Jahr 2008 weltweit etwa 50 Millionen Kunden durch Mikrofinanzdienstleistungen erreicht. Ungefähr 70 Prozent der Kunden von Mikrofinanzinstitutionen zählen zu den absolut Armen, das heißt zu den Menschen, die von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben. Weitere Informationen aus unserer Arbeit
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AktuellesWege aus der Überschuldung: Bildung ist der Schlüssel Experten diskutieren in der GIZ-Repräsentanz Berlin über Kundenschutz und soziale Verantwortung im Mikrofinanzsektor. Neue Internetseite der Partnerschaft Making Finance Work for Africa www.mfw4a.org am 19. April freigeschaltet GTZ übernimmt Sekretariat einer globalen Mikroversicherungsinitiative
‚Access to Insurance Initiative‘ unterstützt bei der Entwicklung internationaler Standards für Mikroversicherungen Verwandte Themen |