Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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UmweltschutzprogrammProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Umweltschutzprogramm
Ausgangssituation
Umweltschutz genießt in Tunesien hohe politische Priorität. Seit 1989 hat sich eine abgestimmte Institutionenlandschaft entwickelt, die Themen wie Abwasser, Abfallwirtschaft, Küstenschutz, Umweltkontrolle, Umweltvorsorge und -planung, Umwelttechnologien und andere abdeckt. Trotz dieser guten Rahmenbedingungen steht Tunesien vor großen Herausforderungen. Ein seit zehn Jahren andauerndes Wirtschaftswachstum hat intensive Nutzung und zunehmende Verschmutzung der natürlichen Ressourcen zur Folge. Abfallaufkommen und Abwassermengen steigen, Wasser- und Bodenressourcen sind gefährdet. Zunehmendes Verkehrsaufkommen in den Städten beeinträchtigt die Luftqualität. Schließlich erhöhen sich aufgrund der wachsenden industriellen Produktion die Mengen an toxischen Abfällen und Emissionen, deren Behandlung und Entsorgung vielfach unzureichend geschieht. Das für Umweltschutz zuständige Ministerium steht vor der Aufgabe, Umweltfragen stärker in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren. ZielUmweltbelange sind stärker in Wirtschaft und Gesellschaft integriert. Umweltschutz ist stärker in den nationalen Entwicklungsplan integriert worden. Gouvernorate und Gemeinden tragen Verantwortung für den Umweltschutz, sodass eine bessere Umweltkontrolle sicher gestellt ist. VorgehensweiseDas deutsch-tunesische Umweltprogramm bündelt in seinen fünf Komponenten Beratungsthemen wie Umweltvorsorge und Reduzierung der Umweltverschmutzung, Dezentralisierung von Umweltaufgaben, integrierte Abfallwirtschaft, Umwelttechnologiekooperation, Umweltkommunikation und -sensibilisierung. Es unterstützt das zuständige Ministerium und seine nachgeordneten Behörden fachlich, methodisch und materiell bei ihren Beratungs- und Koordinationsaufgaben (Strategieplanung, Umweltkommunikation). Gleichzeitig werden die Umsetzung der Umweltpolitik über die Beratung in fachlich-sektoralen Fragen (Abfallwirtschaft) unterstützt und neue Vorgehensweisen entwickelt, wie Privatsektorbeteiligung, Technologiekooperation mit dem Centre Centre International des Technologies de l'Environnement de Tunis (CITET). Die Verwaltungsreform im Umweltbereich und die Partizipation der Kommunen im Umweltmanagement werden verbessert (Dezentralisierung von Umweltaufgaben). Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Zu diesem Programm gehören folgende Komponenten
Weiterführende Informationen
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