Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Förderung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der marokkanischen WirtschaftProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Förderung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der marokkanischen Wirtschaft
AusgangssituationDie weltweite Liberalisierung des Handels, insbesondere die Assoziierung an die Europäische Union (2012) sowie der Abschluss verschiedener Freihandelsabkommen eröffnen der marokkanischen Wirtschaft neue Chancen, setzen sie aber auch zunehmender internationaler Konkurrenz aus. Das Land steht vor der Herausforderung, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmen zu verbessern, um langfristig Wachstum und Beschäftigung zu sichern. Marokko setzt dabei auf eine wirtschaftsnahe Politik, in der vor allem die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einrichtungen und dem Privatsektor, insbesondere den Verbänden gestärkt und verbessert werden soll. Ziel und WirkungenDie internationale Wettbewerbsfähigkeit der marokkanischen Unternehmen ist verbessert. VorgehensweiseDas Projekt leistet Beiträge in folgenden Arbeitsbereichen:
Durch die verschiedenen Aktivitäten soll der Dialog zwischen staatlichen Stellen und dem Privatsektor intensiviert und verbessert werden. In Verbindung mit Monitoring und Wirkungsbeobachtung soll sichergestellt werden, dass den Unternehmen bedarfsgerechte und unmittelbar nutz- und verwertbare Beratungsangebote zur Verfügung gestellt werden. Die Aktivitäten in den Arbeitsbereichen des Projekts ergänzen die Beiträge anderer Geber. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeFür die Schwerpunkte „Innovation, Umwelt, Förderung von Unternehmerinnen“ wurden mit einer Vielzahl von Partnern, wie Verbänden, technischen Zentren, Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Nichtregierungsorganisationen, Beratungspakete für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Sie stoßen auf großes Interesse und werden von den Unternehmen insgesamt als sehr positiv in ihrer Wirksamkeit eingeschätzt. Zur regionalen Ausweitung des Dienstleistungsangebots wurde der Partner, die Nationale Förderagentur ANPME, in einem Organisationsentwicklungsprozess unterstützt, um mit aktivem Engagement von privaten und öffentlichen Partnern regionale Netzwerke aufzubauen. Die Regionalisierung des Dienstleistungsangebots findet große Zustimmung. Ähnliches gilt auch für den in Marokko relativ neuen Ansatz, über institutionelle Grenzen hinweg in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Ergänzt wurde diese institutionelle Unterstützung durch den Aufbau eines Wirkungsmonitorings. Eine erste Umfrage bei Unternehmen, die an den verschiedenen Förderprogrammen teilgenommen haben, zeigte insgesamt sehr positive Ergebnisse: So führt die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Unternehmen sowohl zu Wachstumseffekten (deutliche Zunahme von Investitionen) als auch zu positiven Beschäftigungseffekten (Zunahme von Neueinstellungen). Im Arbeitsbereich „Qualitätssicherung für Erzeugnisse der Nahrungsmittelindustrie“ wurde ein wichtiger Durchbruch erzielt: Das vom Projekt entwickelte Referenzwerk wurde als nationales Instrument zur Qualitätskontrolle anerkannt. Bei der jetzt folgenden landesweiten Anwendung werden die Koordinierungsgremien für Qualitätskontrolle beratend unterstützt. Eine wachsende Zahl von Unternehmen führt die neuen, an internationalen Standards orientierten Qualitätsmanagementsysteme ein.
Weiterführende Informationen
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