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Büroadresse
GTZ-Büro Guatemala
Büroleitung Herr Peter Luhmann E-Mail: gtz-guatemala@gt.gtz.de Standort 5a Avenida 15-11, Zona 10 Guatemala Postanschrift GTZ-Büro Guatemala Apartado Postal 2943 01901 Guatemala, C.A. Tel.: +502 2367-5496 Fax: +502 2363-5908 E-Mail: gtz-guatemala@gt.gtz.de |
Die GTZ in Guatemala
Guatemala ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die GTZ unterstützt dort seit 1978 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Vorhaben der technischen Zusammenarbeit.
Nach 36 Jahren blutigem Bürgerkrieg kam es im Dezember 1996 zum Abschluss der Friedensverträge. Zehn Jahre danach ist die guatemaltekische Gesellschaft noch immer geprägt von extremen sozialen Disparitäten, von Armut, Rassismus, Gewalt und dem Mangel an Rechtsstaatlichkeit. Der Friedens- und Aussöhnungsprozess verläuft mühevoll, ist von Rückschlägen begleitet, aber verzeichnet zugleich auch Fortschritte. Obwohl die guatemaltekische Wirtschaft makroökonomische Stabilität und ein Wachstum des Bruttoinlandproduktes von 4,5 Prozent (2006) aufweist, konnten bislang keine nennenswerten positiven Effekte auf Arbeitslosigkeit und Einkommen erzielt werden. Zirka 50 Prozent (2006) der guatemaltekischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, wobei vor allem die indigene Bevölkerung im ländlichen Raum betroffen ist. Hohe Erwartungen wurden in die Regierung des Präsidenten Oscar Berger gesetzt. Sie übernahm am 14. Januar 2004 für vier Jahre das Amt und setzte sich stärker als ihre Vorgänger für die Umsetzung der Friedensverträge ein. Guter politischer Reformwille scheitert jedoch zu häufig an unvorteilhaften Machtverhältnissen im Kongress, an zu geringem Steueraufkommen und an der unzureichenden Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich die Arbeit der GTZ nach Abstimmung zwischen der deutschen und guatemaltekischen Regierung auf den Schwerpunkt "Demokratische Regierungsführung mit Gleichberechtigung" und umfasst die folgenden drei Handlungsfelder:
Die Vorhaben im Schwerpunkt tragen dazu bei, die Potenziale zur Herstellung von Chancengleicheit zu stärken, Reformkräfte in Staat und Gesellschaft für die Konsolidierung der Demokratie und des Friedensprozesses zu unterstützen sowie Kapazitäten zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung aufzubauen. |
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