Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Erhalt biologischer Vielfalt wird zur Realität unternehmerischen Handelns„Ein richtiger, wichtiger und toller Beitrag, der den Schutz der biologischen Vielfalt anschaulich macht.“ Bundesumweltminister Nobert Röttgen zeigte sich nach seinem Rundgang beeindruckt von der Ausstellung der Initiative „Biodiversity in Good Company“. Mit der Initiative möchte das Bundesumweltministerium (BMU) deutsche und internationale Unternehmen für das Thema Biodiversität sensibilisieren und dazu anregen, sich für deren Erhalt einzusetzen. Die GTZ setzt diese Initiative im Auftrag des BMU in die Tat um. Im Engagement zum Schutz der biologischen Vielfalt besitzt die GTZ viel Erfahrung, denn sie arbeitet im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums seit mehr als 15 Jahren an der Nahtstelle von Naturschutz, Landwirtschaft, Umweltpolitik und Entwicklungszusammenarbeit.
Am interaktiven Multimedia-Tisch: GTZ-Geschäftsführer Christoph Beier, Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Bundesstiftung Umwelt, und der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth ( v.l.n.r.) Die Eröffnung der Ausstellung schloss sich an den Festakt zum Auftakt des Internationalen Jahres der Biodiversität an. Umgeben von ausgestorbenen Giganten der Urzeit sprachen im Berliner Naturkundemuseum neben Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem auch der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner und der Exekutivsekretär der UN-Konvention über biologische Vielfalt, Ahmed Djoghlaf. Kanzlerin Merkel betonte, dass der Erhalt der Vielfalt die gleiche Dimension habe wie die Frage des Klimaschutzes. Ebenso deutlich wies sie darauf hin, dass die Staatengemeinschaft ihr Ziel, das Artensterben bis zum Jahr 2010 signifikant zu reduzieren, nicht erreichen würde. Sie forderte eine Trendwende, für die der Festakt ein erstes starkes Signal sein sollte. Vor allem die Öffentlichkeit dürfe man nicht vergessen – diese müsse besser über das Thema informiert werden.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Edgar Endrukaitis (GTZ), Koordinator der Initiative Umweltminister Röttgen erläuterte die besondere Rolle der Wirtschaft. Unternehmen sichern mit ihrem Engagement für Artenvielfalt auch die eigene Existenzgrundlage. Sie sind nicht nur abhängig von Biodiversität, sondern profitieren auch von ihr. „Hier verbinden sich Egoismus und Altruismus. Die in der Ausstellung gezeigten Firmen machen den Erhalt der biologischen Vielfalt zu einer Realität ihres unternehmerischen Handelns“, sagte Röttgen und beschrieb damit indirekt auch, wie die Initiative zu neuen Denkweisen anregt. Die Wanderausstellung „Ohne Vielfalt der Natur keine Vielfalt der Wirtschaft“ erklärt über Bilder, Texte und einen interaktiven Multimediatisch anschaulich, was Biodiversität ist und warum sie für uns und unsere Wirtschaft so wichtig ist. Darüber hinaus zeigen die 42 deutschen und internationalen Mitgliedsunternehmen der Initiative, wie sie sich konkret für ihren Erhalt engagieren. Die Ausstellung trägt damit einen Teil dazu bei, die Relevanz des Themas zu vermitteln und bietet zudem konkrete Lösungsvorschläge und Denkansätze für die Wirtschaft. |
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