Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Kambodscha: Die Suche nach Gerechtigkeit
Eine Veranstaltung der Reihe "Aus der Praxis der GTZ" Am 17. April 1975 eroberten die Roten Khmer die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh und ergriffen die Macht im Land. Zuvor hatte die kommunistische Guerillagruppe mehrere Jahre lang gegen die Regierung gekämpft und dabei immer größere Landesteile unter ihre Herrschaft gebracht. Die Erleichterung der Bevölkerung über das Ende des Bürgerkriegs schwand binnen weniger Tage. Denn unter ihrem Anführer Pol Pot errichteten die Roten Khmer ein beispielloses Terrorregime. Nach langer Verzögerung hat nun, mehr als 30 Jahre später, vor einem Sondergerichtshof der Prozess gegen die Haupttäter der Roten Khmer begonnen. Erinnerungen an Gewalt, Folter und Unterdrückung sollen endlich aufgearbeitet, Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden. Ein erstes Urteil des von den Vereinten Nationen unterstützten Gerichts wird im Januar erwartet. Welchen Herausforderungen steht das Tribunal gegenüber? Was bewegen die Prozesse für die Menschen in Kambodscha? Und was bedeutet es für die Entwicklung des Landes, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen? Dazu sprach Inforadio-Moderatorin Gabriele Heuser im GTZ-Haus Berlin mit Jürgen Aßmann, Staatsanwalt in Hamburg und bis vor wenigen Monaten CIM-Berater des Rote-Khmer-Tribunals in Kambodscha. Download
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