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Herr Torsten Brezina
E-Mail: Torsten.Brezina@gtz.de

HIV/Aids-Bekämpfung in Osteuropa

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: HIV/Aids-Bekämpfung in Osteuropa
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Ukraine, Moldau, Belarus (überregional)
Politischer Träger: Ministerium für Arbeit und Soziales in der Ukraine, Ministerium für Bildung in Moldau, Rotes Kreuz in Belarus
Gesamtlaufzeit: Dezember 2007 bis November 2010

Ausgangssituation

In Ukraine, Moldau und Belarus hat sich die Zahl der HIV-Infizierten in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Ukraine und Moldau sind die Länder mit den höchsten Zuwachsraten in der Region. Zunächst stammten die Hauptbetroffenen überwiegend aus dem Kreis der Drogenkonsumenten. Inzwischen wird der HI-Virus jedoch vermehrt durch sexuelle Kontakte übertragen und entsprechend steigt damit die Ausbreitung der Epidemie in der Gesamtbevölkerung. In allen drei Ländern ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15 bis 29 Jahre) der größte Anteil an Neuinfektionen zu verzeichnen. Sie bilden damit die Hauptrisikogruppe. In den (Berufs-)Schulen und Wohnheimen fehlen jedoch geeignete Ansätze zur Prävention. Derzeit gibt es auch weder eine Strategie noch einen systematischen Ansatz zur Verankerung des Themas HIV/Aids in der beruflichen Bildung. Weiterhin gibt es in den drei Ländern keine integrierten HIV/Aids- Arbeitsplatzprogramme in den Unternehmen. Es fehlen insgesamt Aufklärungsprogramme und qualitativ gute Präventionsmaßnahmen.

Ziel

In der Ukraine, Moldau und Belarus ist die Prävention von HIV/Aids in der Berufsbildung und in Unternehmen verbessert.

Vorgehensweise

Das Projekt berät Berufsschulen und Unternehmen bei der Entwicklung von Präventionsmaßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene. Darüber hinaus werden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände sowie die Arbeitsministerien dabei unterstützt, nationale Richtlinien für HIV/Aids-Arbeitsplatzprogramme zu entwickeln. Die Förderkomponenten des Projekts sind Fach- und Organisationsberatung durch internationale und lokale Fachkräfte, Zuschüsse zu Fortbildungsmaßnahmen und örtliche Zuschüsse an staatliche und nicht-staatliche Organisationen zur Weiterentwicklung bestehender Ansätze und zur Entwicklung von innovativen Maßnahmen.

Das Projekt wird in direktem Zusammenhang mit zwei Projekten durchgeführt: „Gesundheitsreform und Aids-Prävention“, im Auftrag des BMZ, und „Förderung deutsch-ukrainischer Kooperationen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren und Initiativen im Bereich HIV/Aids, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).


Aktuelles

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