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Projekte > Kurzbeschreibungen > Gesundheitsreform und Aids-Prävention

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Herr Torsten Brezina
E-Mail: Torsten.Brezina@gtz.de

Gesundheitsreform und Aids-Prävention

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Gesundheitsreform und Aids-Prävention
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Ukraine
Politischer Träger: Gesundheitsministerium der Ukraine
Gesamtlaufzeit: November 2006 bis Oktober 2009

Ausgangssituation

Die Ukraine ist in Europa am stärksten von der HIV-Epidemie betroffen und gehört auch weltweit zu den Staaten, in denen sich der Virus am schnellsten ausbreitet. In den vier westlichen Oblasten (Verwaltungsgebieten) Ternopil, Czernowitz, Chmelnyzkyj und Winnyzja ist die HIV-Prävalenz zurzeit noch niedriger als in den meisten anderen Oblasten der Ukraine. Aber auch hier zeigt ein zunehmendes Auftreten der Krankheit, dass Maßnahmen zur HIV-Prävention und zur Versorgung von HIV-infizierten Menschen dringend notwendig sind. Sie können entscheidend zur Eindämmung der Epidemie und ihrer individuellen und sozialen Folgen beitragen. Das Angebot von Gesundheitsversorgungseinrichtungen, sozialen Diensten, Bildungseinrichtungen und Ordnungsbehörden entspricht diesen Anforderungen nicht und ist zu unkoordiniert für eine effektive und effiziente HIV-Bekämpfung.

Ziel

In der Projektregion wurden wesentliche Reformen zur HIV-Prävention und zur Versorgung der von HIV betroffenen Menschen durchgeführt.

Vorgehensweise

Die HIV-Prävalenz im Projektgebiet ist noch vergleichsweise niedrig, die Neuinfektionennehmen jedoch zu. Inhaltliche Schwerpunkte des Projekts sind deshalb die HIV-Prävention und die Arbeit mit den infektionsgefährdeten Gruppen. Das sind vor allem Jugendliche und Drogenabhängige. Zentrales methodisches Element des Projektes ist die Initiierung und Beratung von Strukturen in den für die HIV-Bekämpfung wichtigen Behörden, bei Dienstleistern und Initiativen. Die Bildung von Netzwerken zur gezielten Bündelung von Aktivitäten steht dabei im Vordergrund. Die Förderkomponenten des Projekts sind Beratung, Fortbildung sowie örtliche Zuschüsse an staatliche und nicht-staatliche Organisationen.

Das Projekt wird in direktem Zusammenhang mit zwei Projekten durchgeführt: „Gesundheitsreform und Aids-Prävention“, im Auftrag des BMZ, und „Förderung deutsch-ukrainischer Kooperationen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren und Initiativen im Bereich HIV/Aids“, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).


Aktuelles

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