GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit Januar 2011 die Kompetenzen und Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.giz.de.

Weiter zur Webseite der GIZ
Suche 
Projekte > Kurzbeschreibungen > Förderung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung

Ansprechpartner


Frau Marita Riedel
E-Mail: marita.riedel@gtz.de

Förderung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Programm Förderung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung in Algerien
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Algerien
Politischer Träger: Ministère de la Petite et Moyenne Entreprise et de l’Artisanat (MPMEA)
Gesamtlaufzeit: 2006 bis 2015

Ausgangssituation

Algerien gehört, vor allem aufgrund seiner natürlichen Ressourcen, zu den Ländern mittlerer Humanentwicklung und gehobenen mittleren Einkommens. Das Wirtschaftswachstum hat infolge geringerer Einkünfte aus der Öl- und Gasförderung nachgelassen. Politische Priorität hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die unter Jugendlichen besonders hoch ist. Die Wettbewerbssituation in Folge der Globalisierung und des Assoziierungsabkommens mit der EU ist eine große Herausforderung für das Land.

Trotz des algerischen „Mise à Niveau“-Programms zur Unternehmensmodernisierung ist die Wirtschaftsstruktur des Landes unflexibel und wenig dynamisch. Eine effektive Förderlandschaft ist erst im Aufbau begriffen und interagiert nicht effizient. Der Privatsektor ist zu wenig organisiert, um seine Rolle effektiv spielen und seine Beiträge konstruktiv einbringen zu können. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) und die Versorgung von KKMU mit Krediten und nicht finanzieller Unterstützung sind noch wenig förderlich. Chancen für die Entwicklung des KKMU-Sektors liegen unter anderem in der Stärkung von regionalen Clustern, der Förderung von Innovationen und verbessertem Markzugang sowie von kreativitäts- und wissensbasierten KKMU.

Ziel

Die Voraussetzungen für höhere Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungswachstum im KKMU-Sektor sind verbessert.

Vorgehensweise

Das Programm konzentriert sich auf fünf Handlungsfelder:

  1. Erhöhung der Effektivität des nationalen Fördersystems zur Unterstützung von KKMU
  2. Erhöhung der Effektivität der KKMU-Förderung in mindestens vier ausgewählten Regionen: Ghardaia, Biskra, Oran und Zentrum
  3. Verbesserung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen für KKMU, insbesondere für von Frauen geführte Unternehmen
  4. Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Beschäftigung von männlichen und weiblichen Jugendlichen in KKMU
  5. Dezentralisierung und lokale Wirtschaftsentwicklung (ab 2011 geplant)

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

  • Eine Strategie und die Umsetzungsplanung (2010-2020) für den gesamten Handwerkssektor wurden partizipativ mit Ministerium, Förderagenturen, Handwerkskammern und -unternehmen entwickelt.
  • Ein umfassendes Management-Informationssystem für die Handwerksdirektion des Ministeriums und alle nachgeordneten Institutionen ist konzipiert und wird eingeführt.
  • Eine Schwachstellenanalyse des nationalen allgemeinen KMU-Fördersystems wurde als Basis für die Entwicklung der KMU-Strategie 2010-2020 durchgeführt.
  • Der Entwicklungsplan für die KMU-Förderagentur (ANDPME) wird umgesetzt.
  • Eine umfangreiche Datenbank der nationalen Consultingwirtschaft für die KMU-Förderagentur wird von dieser genutzt und weiterentwickelt.
  • Regionale Wirtschaftsförderungskonzepte werden in vier Regionen koordiniert und für die Entwicklung dynamischer Wirtschaftskreisläufe und zur Clusterbildung genutzt.
  • Im Rahmen eines Mikrofinanz-Pilotvorhabens werden innovative islamkonforme Finanzdienstleistungen, insbesondere für Frauenunternehmen in Ghardaia angeboten.
  • Unternehmerinnen- und Managerinnenverbände entwickeln verbesserte Dienstleistungen und Dialogplattformen für ihre Mitglieder.
  • Kompetenzen und Leistungsfähigkeit sowie Ressourcen (Capacity Development) in Consultingwirtschaft, bei Handwerkskammern und Wirtschaftsverbänden wurden nachhaltig gefördert, besonders um KKMU zu vernetzen und mit der Politik in Dialog zu bringen.
  • Ausgewählte Wirtschaftsverbände und Handwerkskammern entwickeln strategische Entwicklungspläne, um den öffentlich-privaten Dialog zu verbessern.


Aktuelles

Perspektiven dank Mikrokrediten
In einem Pilotprojekt schafft die GTZ Chancen für kleine Unternehmen: mit einem Finanzierungsmodell, das auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist

GTZ-Weltweit

Die GTZ in

Ansprechpartner


Frau Marita Riedel
E-Mail: marita.riedel@gtz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login