Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Die globale Ressource Wasser
Auf der Weltwasserwoche bearbeiten internationale Experten ein weltweit drängendes Thema Ob zum Trinken, Bewässern oder Saubermachen – Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut. Vor Kurzem erklärte die UN den Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung zu einem Menschenrecht - dennoch können 884 Millionen Menschen in Entwicklungsländern ihr Recht auf sauberes Trinkwasser in der Praxis noch nicht einlösen. Auf der Weltwasserwoche treffen auch in diesem Jahr zahlreiche Experten und Organisationen aus der internationalen Zusammenarbeit, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um sich über die Herausforderungen im Wassersektor auszutauschen. An einem von der GTZ konzipierten Stand und in einzelnen Foren präsentiert die Bundesregierung vom 5. bis zum 11. September in Stockholm ihre Aktivitäten im Wassersektor. Das Thema für 2010 heißt Qualität – damit stehen Sanitärversorgung und Hygiene aber auch Wiederverwertung und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel im Fokus der Diskussion. „Wir stellen beispielsweise die Kampagne WASH-United vor. WASH steht abgekürzt für WAsser, Sanitärversorgung und Hygiene.“ beschreibt Andreas Kanzler, Wasserexperte der GTZ. „Durch eine spielerische Herangehensweise und die Unterstützung von internationalen Fußballstars vermittelt die Kampagne vor allem Kindern und Jugendlichen Hygienepraktiken und den Nutzen einer verbesserten Wasser- und Sanitärversorgung.“ beschreibt Kanzler. „Darüber hinaus nutzen wir die Fachforen natürlich zur Diskussion von innovativen Ansätzen und Technologien, mit denen die immer knapper werdende Ressource nachhaltig und effizient gemanagt, genutzt und zunehmend auch wiederverwendet werden kann.“ Die GTZ nimmt regelmäßig an der Weltwasserwoche teil. Die Bundesregierung engagiert sich über die Entwicklungszusammenarbeit weltweit stark im Wasser- und Abwasserbereich und ist mit jährlich rund 350 Millionen Euro der drittgrößte bilaterale Geber. Die GTZ unterstützt sie dabei, Sanitärversorgung und sauberes Wasser für alle Menschen zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. |