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BMZ beauftragt GTZ mit dem Bau von Notunterkünften in Haiti

Haiti: Zerstörungen nach dem Erdbeben in Léogane. Foto: GTZ

Links: Zerstörungen nach dem Erdbeben in Léogane. Foto: GTZ

Hilfe für die Menschen im Westen des Landes

Nach dem schweren Erdbeben im Januar konzentrierten sich die Hilfsleistungen für Haiti zunächst auf die schwer betroffene Hauptstadt Port au Prince. Doch auch die westlich gelegenen Teile des Karibikstaates sind stark zerstört und benötigen Unterstützung. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) stellt über die GTZ nun sieben Millionen Euro bereit, um Notunterkünfte für die dort lebenden Menschen zu errichten.

Schnelles Handeln ist notwendig: in der ehemals 200.000 Einwohner zählenden Hafenstadt Léogane, 30 Kilometer westlich von Port au Price sind rund 90 Prozent der Wohnhäuser zerstört. Die Regenzeit steht unmittelbar bevor, im Sommer drohen Hurrikane. Nach Absprache mit den Vereinten Nationen, die die internationale Hilfe koordinieren, errichtet die GTZ in Léogane und Umgebung bis Juli nun Notunterkünfte für 1.400 Familien. „Wir stehen mit den lokalen Behörden bereits im Gespräch über die Standorte“, so GTZ-Expertin Olivia Haggenmüller vom Programm für entwicklungsorientierte Not- und Übergangshilfe.

Die Häuser bieten mit etwa 25 Quadratmetern und einer Kochgelegenheit jeweils Platz für eine Familie und werden gemeinsam mit den Menschen vor Ort errichtet. Das verschafft diesen vorübergehende Einkommensmöglichkeiten. Ein Komitee aus Vertreterinnen und Vertretern aus der Zivilgesellschaft, der Gemeinde und Hilfsorganisationen entscheidet, wer aktuell am dringendsten ein neues Dach über dem Kopf benötigt.

Haiti. Zerstörungen nach dem Erdbeben in Léogane. Foto: GTZ

Im Bild: Zerstörungen nach dem Erdbeben in Léogane. Foto: GTZ


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