Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Anpassung an den Klimawandel – Workshop in Berlin80 Teilnehmer aus 29 Ländern trafen sich auf Einladung von BMZ/GTZ sowie DFID, USAID und Weltbank Ende Mai in Berlin zu einem internationalen Workshop „Mainstreaming Adaptation to Climate Change – Guidance and Tools“. Der Workshop war als Erfahrungsaustausch von Praktikern aus Wissenschaft, nationalen und internationalen Entwicklungs¬organisationen und Vertretern aus Partnerländern konzipiert.
Zur Eröffnung stellte Janine Kuriger (Swiss Agency for Development and Cooperation) Kernbotschaften der „OECD Policy Guidance on Integrating Climate Change Adaptation into Development Co-operation“ vor. Die Policy Guidance gibt praxisorientierte Hinweise wie Anpassung an den Klimawandel auf nationaler, sektoraler, auf Projekt- und lokaler Ebene in Politik integriert werden kann. Viele Organisationen sowohl auf Geber- als auch auf Partnerseite stehen vor der Herausforderung, Klimarisiken in Zukunft systematisch zu berücksichtigen. Deswegen fanden die Präsentationen von Klimainformationssystemen und Werkzeugen für das Mainstreaming von Anpassung großes Interesse. Für die Entwickler dieser Werkzeuge war das Feedback der Anwender und der Blick in die Entwicklungen anderer Organisationen aufschlussreich. Der Dialog mit Vertretern der Partnerländer wurde als sehr wichtig angesehen. Klimainformationssysteme können heute wissenschaftlich fundierte Informationen für nahezu alle Gegenden der Erde zur Verfügung stellen. Problematisch für die Anwender ist die mit den Klimamodellen einhergehende Unsicherheit. „Although climate change models will continue to improve, uncertainty is unlikely to be substantially reduced in near future“, so Martin Todd vom University College London. Die Teilnehmer waren sich jedoch einig, dass ein Umgang mit dieser Unsicherheit möglich ist und nicht dazu führen dürfe, notwendige Anpassungsmaßnahmen zu unterlassen. Nach drei Tagen verabschiedeten die Teilnehmer ein umfangreiches Arbeitsprogramm. Diese Berlin-Agenda soll in den kommenden Monaten von den teilnehmenden Organisationen umgesetzt werden. Schwerpunkte bilden Mainstreaming-Aktivitäten innerhalb der eigenen Organisation oder regionale Verbreitung, Optimierung der Informationsbereitstellung, Networking sowie Qualitätsmanagement und Training.
Dieser Artikel ist im Newsletter “Adapt to Climate Change”, Nr. 3/2009 erschienen. Autor: Michael Wahl. Newsletter abonnieren: Dokumente und Links
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